Bergbauern, Senner und Hirten haben seit jeher durch ihre Arbeit und durch die Beweidung mit Nutztieren das Erscheinungsbild des bayerischen Alpenraums geprägt. Sie sorgen dafür, dass die Kulturlandschaft im Berggebiet erhalten bleibt, d.h. die Flächen offen bleiben und somit die natürlichen Lebensgrundlagen für eine einzigartige Artenvielfalt zahlreicher Tiere und Pflanzen gewährleistet sind. Gäbe es keine Almwirtschaft, wären die Berge bei uns nahezu geschlossen von Wäldern bestockt.

Artenvielfalt und Landwirtschaft schließen sich somit nicht aus, im Gegenteil, eine intakte Almwirtschaft ist sogar die Voraussetzung für die besondere Artenvielfalt auf den Almen.

In Sachrang, dem südlichen Teil der Gemeinde Aschau im Chiemgau, im oberen Priental, läuft seit dem Jahr 2015 ein Projekt, in dem Naturschutz und Berglandwirtschaft modellhaft zusammenarbeiten: Das Bergbauernmodell Sachrang.

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